Bewegung ohne Flüchten
Dein Hund flüchtet nicht, wenn sich ein Mensch in der Wohnung bewegt.
Ein Mensch läuft durch die Wohnung (3 A's plus Bewegung).
Der Hund flüchtet nicht und zeigt keine Angstanzeichen.
Jede Stufe hat ein klares Ziel. Wie du dorthin kommst, erfährst du in den Lernvideos.
Empfehlung: Trainiere anfangs nicht mehrere Stufen pro Tag.
Hat dein Hund Angst? Dann starte mit Bereich A, sonst überspringst du ihn.
Für Hunde, die flüchten, steif werden, sich ducken, bellen oder knurren, wenn Menschen sich bewegen oder nah vorbeigehen.
Dein Hund flüchtet nicht, wenn sich ein Mensch in der Wohnung bewegt.
Ein Mensch läuft durch die Wohnung (3 A's plus Bewegung).
Der Hund flüchtet nicht und zeigt keine Angstanzeichen.
Dein Hund wird beim nahen Vorbeigehen nicht steif oder ängstlich.
Ein Mensch geht in geringem Abstand am Hund vorbei.
Der Hund wird nicht steif, duckt sich nicht, flüchtet nicht und reagiert nicht mit Bellen oder Knurren.
Dein Hund bleibt entspannt, wenn ein Mensch frontal auf ihn zuläuft.
Der Hund wird nicht steif, duckt sich nicht, flüchtet nicht und reagiert nicht mit Bellen oder Knurren.
Das Sprechen des Menschen löst bei deinem Hund keine Angst aus.
Ein Mensch spricht beim Laufen und beim Vorbeigehen.
Der Hund wird nicht steif, duckt sich nicht, flüchtet nicht und reagiert nicht mit Bellen oder Knurren.
Ein fremder Mensch bewegt sich in der Wohnung, und dein Hund bleibt entspannt.
Der Hund wird nicht steif, duckt sich nicht, flüchtet nicht und reagiert nicht mit Bellen oder Knurren.
Dein Hund bleibt entspannt, während du oder alle im Haushalt lebenden Menschen durch die Wohnung laufen.
Der Hund legt sich innerhalb von 5 Minuten hin, verliert die Erwartung und entspannt. Er beobachtet dich nicht, die Augen werden schwer oder er liegt auf der Seite, der Körper ist locker.
Zwischenziel: Der Hund legt sich innerhalb von 10 Minuten hin, verliert die Erwartung und entspannt.
Gleiches Ergebnis wie in Stufe 1, auch wenn du den Raum wechselst.
Der Hund legt sich innerhalb von 5 Minuten hin, verliert die Erwartung und entspannt. Er beobachtet dich nicht, die Augen werden schwer oder er liegt auf der Seite, der Körper ist locker.
Wenn du dich in die Nähe deines Hundes hockst und wieder weggehst, löst das keine aufregende Erwartung aus.
Der Hund fängt nicht an hinterherzulaufen oder in der Folge aufmerksamkeitserzwingende Maßnahmen durchzuführen.
Das Öffnen und Schließen der Wohnungstür bedeutet für den Hund nichts mehr.
Du gehst zur Wohnungstür, öffnest und schließt sie und läufst am Hund vorbei.
Der Hund hebt höchstens den Kopf.
Das Schlüsselgeräusch löst keine aufregende Erwartung aus.
Der Hund hebt höchstens den Kopf.
Das Anziehen der Schuhe löst keine aufregende Erwartung aus.
Der Hund hebt höchstens den Kopf.
Das Anziehen der Jacke löst keine aufregende Erwartung aus.
Der Hund hebt höchstens den Kopf.
Das Nehmen von Rucksack oder Tasche löst keine aufregende Erwartung aus.
Der Hund hebt höchstens den Kopf.
Das komplette Fertigmachen zum Rausgehen bleibt ohne Reaktion.
Schlüssel, Schuhe, Jacke, Tasche und Tür nacheinander.
Der Hund hebt höchstens den Kopf.
Du verlässt die Wohnung für 30 Sekunden und kommst zurück, und der Hund bleibt entspannt.
Der Hund bleibt entspannt liegen.
Der Hund bleibt entspannt allein, in diesen Teilzielen:
Der Hund bleibt in der jeweiligen Dauer entspannt liegen.
Ab 30 Minuten (11f) ist es auch in Ordnung, wenn er dir bei deiner Rückkehr entspannt entgegenkommt, sich spätestens nach 5 Minuten wieder hinlegt und keine aufmerksamkeitserzwingenden Maßnahmen zeigt.
Danach: Du steigerst die Dauer nach eigenem Ermessen.
Die Klingel löst keine aufregende Erwartung aus.
Der Hund hebt höchstens den Kopf.
Das Losgehen des Menschen zur Tür, wenn es klingelt, löst keine aufregende Erwartung aus.
Der Hund hebt höchstens den Kopf.
Das Betätigen des Türöffners löst keine aufregende Erwartung aus.
Der Hund hebt höchstens den Kopf.
Das Sprechen an der Tür oder Gegensprechanlage löst keine aufregende Erwartung aus.
Der Hund hebt höchstens den Kopf.
Geräusche im Treppenhaus lösen keine aufregende Erwartung aus.
Der Hund hebt höchstens den Kopf.
Die gesamte Abfolge vor dem Besuch löst keine aufregende Erwartung aus.
Klingel, Vorlaufen zur Tür, Türöffner, Sprechen und Geräusche im Treppenhaus nacheinander. Es kommt noch kein Besucher herein.
Der Hund hebt höchstens den Kopf.
Der Besucher kommt in die Wohnung, und dein Hund bleibt entspannt.
Die ganze Kette aus Stufe 17, dann kommt der Besucher herein. Der Besucher macht 3 A's plus Bewegung (nicht anfassen, nicht ansprechen, nicht anschauen).
Kurzes Streicheln durch den Besucher bringt den Hund nicht mehr hoch.
Der Hund legt sich nach dem kurzen Streicheln wieder entspannt hin.
Voraussetzung: Stufe 18 klappt sicher. Bei sehr ängstlichen oder sehr aufgeregten Hunden bleibt es zunächst bei Stufe 18 ohne Interaktion.
Voraussetzung: Bereich 2 ist erreicht.
Das Nehmen des Geschirrs löst kein überdrehtes Verhalten aus. Der Hund bewegt sich normal.
Du nimmst das Geschirr und gehst damit durch die Wohnung.
Der Hund läuft normal, ohne überdrehtes Rennen und ohne Fiepen.
Das Vorbeilaufen mit dem Geschirr löst keine Angst und keine Aufregung aus.
Du läufst mit dem Geschirr in der Hand am Hund vorbei.
Der Hund flüchtet nicht, duckt sich nicht und fährt nicht hoch.
Das Beugen zum Hund löst keine Angst und keine zu starke Aktivierung aus.
Du beugst dich zum Hund, erst ohne, dann mit Geschirr.
Der Hund zeigt keine Angstanzeichen (z. B. Abducken) und wird nicht zu positiv aktiviert.
Das Anziehen des Geschirrs läuft ohne Hektik, Ausweichen oder Hochdrehen.
Du setzt das Geschirr an, ziehst es über den Kopf und nimmst es wieder ab.
Der Hund bleibt dabei entspannt, ohne Ausweichen oder Hochdrehen.
Voraussetzung: Bereich 4 ist erreicht.
Alle Stufen gehst du an der kurzen Leine (unter 2 Meter).
Du läufst 20 Schritte auf einem Asphaltweg, ohne dass der Hund zieht.
Die Leine bleibt auf den 20 Schritten locker.
Du läufst 50 Meter auf Asphalt, ohne dass der Hund zieht.
Die Leine bleibt auf den 50 Metern locker.
Dein Hund sieht Menschen in weniger als 5 Meter Entfernung, ohne zu reagieren.
Der Hund zeigt keine Reaktion.
Dein Hund sieht Fahrräder, ohne zu reagieren.
Der Hund zeigt keine Reaktion.
Dein Hund sieht Autos in weniger als 10 Meter Entfernung, ohne zu reagieren.
Der Hund zeigt keine Reaktion.
Dein Hund sieht einen anderen Hund auf 50 Meter, ohne aufgeregt zu reagieren.
Der Hund zeigt keine aufgeregte Reaktion.
Dein Hund sieht einen anderen Hund auf 25 Meter, ohne aufgeregt zu reagieren.
Der Hund zeigt keine aufgeregte Reaktion.
Dein Hund sieht einen anderen Hund auf 10 Meter, ohne aufgeregt zu reagieren.
Der Hund zeigt keine aufgeregte Reaktion.
Dein Hund sieht einen anderen Hund auf 5 Meter, ohne aufgeregt zu reagieren.
Der Hund zeigt keine aufgeregte Reaktion.
Voraussetzung: Bereich 5 ist erreicht. Ähnliche Ziele wie auf Asphalt, jetzt auf der Wiese ohne gespannte Leine.
Du läufst 20 Schritte auf der Wiese, ohne dass die Leine gespannt ist.
Die Leine bleibt auf den 20 Schritten locker.
Du läufst 50 Meter auf der Wiese, ohne dass die Leine gespannt ist.
Die Leine bleibt auf den 50 Metern locker.
Dein Hund sieht Menschen in weniger als 5 Meter Entfernung, ohne zu reagieren.
Der Hund zeigt keine Reaktion.
Dein Hund sieht einen anderen Hund auf 50 Meter, ohne aufgeregt zu reagieren.
Der Hund zeigt keine aufgeregte Reaktion.
Dein Hund sieht einen anderen Hund auf 25 Meter, ohne aufgeregt zu reagieren.
Der Hund zeigt keine aufgeregte Reaktion.
Dein Hund sieht einen anderen Hund auf 10 Meter, ohne aufgeregt zu reagieren.
Der Hund zeigt keine aufgeregte Reaktion.
Dein Hund sieht einen anderen Hund auf 5 Meter, ohne aufgeregt zu reagieren.
Der Hund zeigt keine aufgeregte Reaktion.
Dein Hund folgt dir an der Schleppleine und hält die Distanz unter 15 Meter.
Du läufst auf der Wiese in jeder Sekunde von deinem Hund weg.
Der Hund bleibt in jeder Sekunde unter 15 Meter bei dir.